sábado, 25 de julio de 2015

(slavery days)



" The ancient poets animated all sensible objects with Gods or Geniuses, calling them by the names and adorning them with the properties of woods, rivers, mountains, lakes, cities, nations, and whatever their enlarged & numerous senses could percieve.
And particularly they studied the genious of each city & country, placing it under its mental deity;
Till a system was formed, which some took advantage of, & enslav´d the vulgar by attempting to realize or abstract the mental deities from their objects: thus began Priesterhood; 
Choosing forms of worship from poetic tales.
And at lenght they pronounc´d that the Gods had order´d such things.
Thus men forgot that All deities reside in the human breast."

(William Blake)

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"Los poetas de la antigüedad animaron toda clase de objetos sensibles con Dioses o Genios nombrándolos y adornándolos con las propiedades de bosques, ríos, montañas, lagos, ciudades, naciones y todo lo que sus dilatados y numerosos sentidos podían percibir.
Particularmente, estudiaron el genio de cada ciudad y país, colocándolo bajo la potestad de su deidad espiritual.
Hasta que un sistema establecióse, del que algunos sacaron provecho y al vulgo esclavizaron con el intento de dar realidad o abstraer las deidades mentales de sus objetos: así comenzó el sacerdocio, escogiendo formas de culto de relatos poéticos.
Finalmente, dictaminaron que los Dioses mismos así lo habían dispuesto.
De tal modo, olvidaron los hombres que todas las deidades residen en el corazón humano."

    
(William Blake)


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CON LAS PIEDRAS SAGRADAS


Con las piedras sagradas
de los templos caídos
grava menuda hicieron
los martillos
largos
de los picapedreros analíticos.
Después,
sobre esta grava, se ha vertido
el asfalto negro y viscoso
de los pesimismos.
Y ahora... Ahora, con esta mezcla extraña,
se han abierto calzadas y caminos
por donde el cascabel de la esperanza
acelera su ritmo.


(León Felipe)



















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aus "Ein schöner Traum" (Hesse)



"Es ist wahr, der Tod des hübschen, begabten Jünglings hat auch mir leid getan, und ich dachte mir mit einem gewissen Bedauern: wie unheimlich viel Talent mus es doch in der Welt geben, dass die Natur damit so um sich werfen kann! Aber es ist der Natur einerlei, was wir über Sie denken, und was das Talent angeht, so ist es tatsächlich in solchem Überfluss vorhanden, dass unsere Künstler bald nur noch Kollegen und gar kein Publikum mehr haben werden." 

(Hermann Hesse, aus "Ein schöner Traum")  



"Pie para el niño de Vallecas de Velázquez", de León Felipe.






PIE PARA EL NIÑO DE VALLECAS DE VELÁZQUEZ

"Bacía, Yelmo ... Halo ...,
éste es el orden, Sancho.

De aquí no se va nadie.
Mientras esta cabeza rota
del Niño de Vallecas exista,
de aquí no se va nadie. Nadie.
Ni el místico ni el suicida.

Antes hay que deshacer este entuerto,
antes hay que resolver este enigma.
Y hay que resolverlo entre todos,
y hay que resolverlo sin cobardía,
sin huir
con unas alas de percalina
o haciendo un agujero
en la tarima.
De aquí no se va nadie. Nadie.
Ni el místico ni el suicida.

Y es inútil,
inútil toda huida
(ni por abajo
ni por arriba).

Se vuelve siempre. Siempre.
Hasta que un día (¡un buen día!)
el yelmo de Mambrino
-halo ya, no yelmo ni bacía-
se acomode a las sienes de Sancho
y a las tuyas y a las mías
como pintiparado,
como hecho a la medida.
Entonces nos iremos todos
por las bambalinas.
Tú, y yo, y Sancho, y el Niño de Vallecas,
y el místico, y el suicida."


(León Felipe)














jueves, 4 de junio de 2015

Auszüge aus "Das Büchlein vom Leben nach dem Tod", (GUSTAV THEODOR FECHNER)




"Unser ganzes Handeln und Wollen in dieser Welt ist eben so nur berechnet, uns einen Organismus
zu schaffen, den wir in der folgenden Welt als unser Selbst erblicken und brauchen können."

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"Alle geistigen Wirkungen, alle Folgen der kraftäusserungen, die bei Lebzeiten eines Menschen
von ihm ausgehn,und sich durch ein geheimes unsichtbares Band mit einander verbunden; sie sind
die geistigen Gliedmassen des Menschen, die er bei Lebzeiten treibt, verbunden zu einem
geistigen Körper zu einem Organismus von rastlos weiter greifenden Kräften und Wirkungen,
deren Bewusstsein noch ausser ihm liegt und die er daher, obwohl untrennbar mit seinen
jetzigen Sein zusammengesponnen, doch nur im Ausgangspunkte von demselben für sein erkennt.
Im Augenblick des Todes aber, wo sich der Mensch von den Organen scheidet, an welche
seine schaffende kraft hier geknüpft war, erhält er auf einmal das Bewusstsein alles
dessen, was als Folge seiner frühern Lebensäusserungen in der Welt von Ideen, kräften,
Wirkungen fortlebt, fortwirkt, und als Einem Quell organisch entflossen, auch noch seine
organische Einheit in sich trägt, die aber nun lebendig, selbstbewusst, selbstkräftig
wird und in der Menschheit und Natur mit eigener individueller Machtvollkommenheit
nach eigener Bestimmung waltet."

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"Das ist die Gerechtigkeit der Schöpfung, dass jeder sich die Bedingungen seines zukünftigen
Seyns selbst schafft."

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"Aber im Augenblicke des Todes, wo eine ewige Nacht das Auge seines Körpers überzieht,
wird es zu tagen beginnen in seinem Geiste. Da wird der Mittelpunkt des inneren Menschen
zu einer Sonne entbrennen, welche alles Geistige in ihm durchleuchten und zugleich als inneres
Auge durchschauen wird mit überirdischer klarheit."


(Mises, Gustav Theodor Fechner, "Das Büchlein vom Leben nach dem Tod")








domingo, 15 de febrero de 2015

Die Pyramiden waren Einweihungsstätten





"Die Antwort auf der Frage nach der Funktion der Cheops Pyramide liegt, wie Sie sicher wissen, bis heute für die Wissenschaft im Dunklen. Die offizielle Aussage lautet, dass sie eine riesige Grabstätte sei, was nichts weiter ist als eine unlogische Spekulation. Denn allein die Tatsache, dass der Sarkophag, der in der inneren Kammer gefunden wurde, nicht nur leer war, sondern auch keinen Deckel besass, spricht klar gegen die Funktion der Pyramide als Grabstätte. Auch die Erforschung der näheren und weiteren Umgebung brachte keinerlei Hinweise, die zur Bestätigung der Behauptung, dass es sich hier um die letzte Ruhestätte eines Pharaos handeln könne, dienlich gewesen wären.

Nachdem unsere Wissenschaftler aber einseitig materialistisch orientiert sind, versuchen Sie alles, um die Grabstätten-Deutung aufrechtzuerhalten. Diese Behauptung wird auf Dauer mit einem ähnlichen Donnerhall aus der Historie verschwinden, wie die berühmte Scheiben-Theorie der Erde. Die grosse Pyramide war ganz offensichtlich kein Grab, sondern eine sogennante Einweihungsstätte."

(Rudolf Steiner, oder über Rudolph Steiner) (vor 1925)



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"Einfach die Betrachtung der Pyramiden weist darauf hin, daß es in Urzeiten eine Wissenschaft gegeben hat, die verlorengegangen ist und deren Betrachtung geeignet ist, die Menschheit der Gegenwart schamrot werden zu lassen. - Das sind nicht meine Worte, sondern es sind Carus' Worte!"
"Das glaubt der heutige Mensch ja wirklich recht wenig, daß es in Urzeiten der Menschheit eine auf etwas andere Art erworbene Wissenschaft gegeben hat, aber eben eine Wissenschaft, welche in tiefe Geheimnisse des Weltenalls hineinleuchten konnte. Und das Bedeutende ist nicht einmal bloß das, daß diese Mysterienweisen so weite Abmessungen des Weltenalls kannten, daß sie das Geheimnis in den Bau der Pyramiden hineingelegt haben, sondern das Bemerkenswerte ist eben doch etwas ganz anderes noch. Es war nicht ein abstraktes Wissen, das man von der Beziehung des Menschen zu dem Sternenkosmos hatte, sondern es war wirklich ein ganz konkretes Wissen, ein Wissen, durch das sich der Mensch drinnenstehend erfühlte im Kosmos."
 

(Rudolph Steiner)


"Die Pyramiden zum Beispiel sind ja wahrlich nicht bloß deshalb gebaut worden, um Königsgräber zu sein, sondern die Pyramiden hatten ganz bestimmte Öffnungen, zu denen nur zu einer ganz bestimmten Zeit im Jahr der Sonnenstrahl hereinkommen konnte. Der Sonnenstrahl hat auf der Erde eine Figur beschrieben. Diese Figur haben sich diese Leute betrachtet, haben sich inspirieren lassen von dieser Figur. Dadurch haben sie die Geheimnisse des Sonnenlebens erforscht. Also solch ein Mensch, der "Sonnenmensch"1 geworden ist, konnte sagen, er richte sich überhaupt nicht mehr nach Irdischem, sondern er richte sich nach der Sonne."

(Rudolph Steiner Lit.: GA 353, S 65)

1.? Gemeint ist hier der Heliodromus (Sonnenläufer), der 6. Grad der Mithras-Einweihung.